Wo gefällt es besser? – Teil II

In Zusammenarbeit mit Duitslandnieuws.nl

Herzlichen Glückwunsch, deine kleine Tochter ist geboren. Was lief bei der Geburt anders als in den Niederlanden?

In meinem Fall spiegelt das nicht ganz wider, wie es hier abläuft, denn ich habe mich entgegen dem deutschen Trend für eine Hausgeburt entschieden. Da ich in den Niederlanden bereits zweimal zu Hause entbunden habe, musste ich auch dieses Mal eigentlich nicht unbedingt in das medizinische System einbinden. Eine Hausgeburt ist in Deutschland eher die Ausnahme; bundesweit entscheiden sich nur 2 % der Frauen dafür, in Berlin sind es 3 %, und das gilt offenbar schon als hoher Prozentsatz. Es gibt auch kaum Hebammen, die Hausgeburten betreuen – bundesweit etwa 380, was bei einer Bevölkerung von 82 Millionen erstaunlich wenig ist.

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Deutschland oder die Niederlande: Wo gefällt eine Geburt besser?

In Zusammenarbeit mit Duitslandnieuws.nl

Original (in NL): https://ulrikenagel.nl/blog/2016/07/duitsland-of-nederland-waar-bevalt-het.html

Kürzlich ist in den Niederlanden die Diskussion über Schwangerschaft und Geburt wieder in vollem Gange. Sind wir in den Niederlanden ein Vorbild für andere Länder, oder läuft es beispielsweise in Deutschland besser? Die Journalistin Ulrike Nagel hat inzwischen Erfahrungen mit Schwangerschaften in beiden Ländern gesammelt. Ihrer Meinung nach können wir voneinander lernen. Sie ist deutscher Herkunft, hat aber viele Jahre in den Niederlanden gelebt und gearbeitet. Dort bekam sie zwei Kinder. Seit vier Jahren lebt sie nun wieder in Berlin und ist inzwischen Mutter eines dritten Kindes geworden. Sie kann die Gesundheitsversorgung und die Kultur rund um die Schwangerschaft in beiden Ländern gut vergleichen. Was gefällt ihr besser?

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Drehen, montieren, drehen, montieren, drehen … usw.

Ich habe vollgepackte Tage. Für die neue Sendung „Rbbum4“ bin ich einmal im Monat eine ganze Woche lang unterwegs. Jeden Tag an einem anderen Ort, jeden Tag mit anderen Menschen, jeden Tag lerne ich neue Dinge und stelle dumme Fragen. Im Ernst, ich sage es immer wieder: Es ist einfach ein supertoller Job. Meine einzige Einschränkung: Drehen zwischen 9 und 12 Uhr (und wirklich nicht länger), dann einen Ort suchen (am liebsten mit einem leckeren Mittagessen, einer Steckdose und natürlich einem Tisch und einem Stuhl). Und dann bis drei Uhr nachmittags schneiden, denn das ist meine Deadline.

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