Podcast “Over de muur”

Ich komme aus einem Land, das es nicht mehr gibt. Vor 35 Jahren fiel die Berliner Mauer, am 9. November 1989. Ich bin auf der Ostseite davon aufgewachsen, lebe aber inzwischen schon mein halbes Leben in den Niederlanden.

Im Podcast „Over de Muur” (Über die Mauer) blicke ich zurĂŒck. Welche Erinnerungen habe ich noch? Und wie sehen meine Klassenkameraden aus der Grundschule das? Aber auch die Niederlande spielten eine wichtige Rolle im Kalten Krieg und unterhielten (Handels-)Beziehungen zur DDR. Wie sah mein neues Heimatland damals mein altes?

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Deutschland oder die Niederlande: Wo gefÀllt eine Geburt besser?

In Zusammenarbeit mit Duitslandnieuws.nl

Original (in NL): https://ulrikenagel.nl/blog/2016/07/duitsland-of-nederland-waar-bevalt-het.html

KĂŒrzlich ist in den Niederlanden die Diskussion ĂŒber Schwangerschaft und Geburt wieder in vollem Gange. Sind wir in den Niederlanden ein Vorbild fĂŒr andere LĂ€nder, oder lĂ€uft es beispielsweise in Deutschland besser? Die Journalistin Ulrike Nagel hat inzwischen Erfahrungen mit Schwangerschaften in beiden LĂ€ndern gesammelt. Ihrer Meinung nach können wir voneinander lernen. Sie ist deutscher Herkunft, hat aber viele Jahre in den Niederlanden gelebt und gearbeitet. Dort bekam sie zwei Kinder. Seit vier Jahren lebt sie nun wieder in Berlin und ist inzwischen Mutter eines dritten Kindes geworden. Sie kann die Gesundheitsversorgung und die Kultur rund um die Schwangerschaft in beiden LĂ€ndern gut vergleichen. Was gefĂ€llt ihr besser?

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Drehen, montieren, drehen, montieren, drehen 
 usw.

Ich habe vollgepackte Tage. FĂŒr die neue Sendung „Rbbum4“ bin ich einmal im Monat eine ganze Woche lang unterwegs. Jeden Tag an einem anderen Ort, jeden Tag mit anderen Menschen, jeden Tag lerne ich neue Dinge und stelle dumme Fragen. Im Ernst, ich sage es immer wieder: Es ist einfach ein supertoller Job. Meine einzige EinschrĂ€nkung: Drehen zwischen 9 und 12 Uhr (und wirklich nicht lĂ€nger), dann einen Ort suchen (am liebsten mit einem leckeren Mittagessen, einer Steckdose und natĂŒrlich einem Tisch und einem Stuhl). Und dann bis drei Uhr nachmittags schneiden, denn das ist meine Deadline.

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 usw.“ weiterlesen

Dunkel

Die BlĂ€tter liegen in großen Haufen in der Stadt und sind vom Regenwasser durchnĂ€sst. Nach wochenlangem Sonnenschein, blauem Himmel und der purpurrot-orangefarbenen Pracht der BĂ€ume wird es nun dunkel.

Die Äste sind schon fast kahl, nach der Trockenheit regnet es nun jeden Tag in Strömen, und fĂŒr heute Nacht ist der erste richtige Herbststurm vorhergesagt. Die dunklen Tage vor Weihnachten beginnen hier besonders frĂŒh, um fĂŒnf Uhr nachmittags ist es bereits stockdunkel.

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Bulettenkultur mit Franz (und Antoine und Dirk)

Es ist immer dasselbe. Man wohnt in einer Stadt, in der unglaublich viel los ist, und die Liste der Dinge, die man in den nĂ€chsten Jahren sehen möchte, wird eigentlich jeden Tag lĂ€nger. Aber am vergangenen Wochenende haben wir es wieder einmal geschafft, das schmutzige Geschirr stehen zu lassen, die Kinder kurz bei der Babysitterin abzugeben und uns aufs Fahrrad zu schwingen. Denn wir wollten etwas mehr ĂŒber Franz Biberkopf erfahren. Wer das ist? Die Hauptfigur des Buches, das der Journalist Antoine Verbij hier hochhĂ€lt: „Berlin Alexanderplatz“. (Und da es dazu noch Buletten geben sollte, ja, da macht man sich schon gerne auf den Weg.)

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Drehen im Berliner SpÀtsommer

Es ist eine tolle Woche mit neuen technischen Spielereien. Das Filmen mit dem iPhone ist fĂŒr mich noch „Neuland“, aber Sabine Streich ist eine Art Mentorin, die einem alles rund um die Technik beibringen kann. Als ausgebildete Fotografin stand sie an den AnfĂ€ngen des Videojournalismus und bringt den Journalisten bei der Deutschen Welle nun bei, wie man BeitrĂ€ge mit Spiegelreflex-/DSLR-Kameras dreht – heute allerdings nicht mehr nur als VJ (das deutsche „Camjo“, Videojournalist), sondern auch als MoJo (Mobile Journalism). Und das macht sie sogar in Namibia, wo die jungen Journalisten ĂŒberhaupt keine Computer haben und deshalb direkt auf ihren Handys schneiden.

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Ein Kartoffelbauer in Berlin

Das ist ein Klischee. Bauern bleiben vor allem auf ihrem Land, und kein Pferd der Welt könnte sie in die Großstadt locken.

Das stimmt nicht unbedingt, wie ich inzwischen weiß.

Seit gestern kenne ich einen Kartoffelbauern, der die weite Reise von Nordost-Groningen nach Berlin gewagt hat. Sein Hof liegt in Roodeschool, das ist also nicht nur der Nordosten der Niederlande, sondern auch noch der Nordosten der nördlichsten Provinz. Und am letzten Bahnhof der Niederlande. Hier hört alles auf. (Okay, da ist noch Eemshaven, aber der Einfachheit halber lasse ich das fĂŒr diesen Artikel mal außer Acht).

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Berliner Schule

Wir sind schon wieder ein gutes StĂŒck weitergekommen.

Die Zeit rast dahin, wir versuchen, Schritt zu halten, und legen einen kleinen Sprint ein.

Meine GĂŒte, wo bleiben nur die Tage, Wochen, Monate? Ich habe wirklich keine Ahnung.

Gerade noch war Sommer, dann waren die BlĂ€tter plötzlich orange, und inzwischen liegen die Straßen und Parks voller Laub, das gerade noch an den BĂ€umen hing.

Und wir beschÀftigen uns mit Schulen.

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