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Nieuwegein sucht neuen Standort für abgebranntes Bouwgein (Live-Radiobericht)
Reporterin Ulrike Nagel live am Morgen des Brandes bei Bouwgein Nieuwegein am 25. Januar 2010.
Nieuwegein sucht nach neuen Standorten für die Aktivitäten der Stiftung Bouwgein. Das Aktivitätszentrum an der Hoveniersweide ist heute Nacht vollständig niedergebrannt, sechs Monate nachdem der Bauspielplatz von Bouwgein wiedereröffnet worden war. Am Montagmorgen, dem 25. Januar 2010, brannte Bouwgein an der Hoveniersweide in Nieuwegein gegen 4 Uhr morgens vollständig nieder. Die sechs Säle und eine Küche im Gebäude konnten nicht mehr gerettet werden. Es besteht der Verdacht auf Brandstiftung.
Bürgermeister De Vos hat heute Morgen sofort die Freiwilligen von Bouwgein besucht, um ihnen Mut zuzusprechen.
Bouwgein bot unter anderem Platz für Kinderbetreuung und außerschulische Betreuung, und diese Einrichtungen müssen so schnell wie möglich an einem anderen Ort weitergeführt werden. Die Polizei vermutet Brandstiftung.
Reporterin Ulrike Nagel live am Morgen des Brandes bei Bouwgein Nieuwegein am 25. Januar 2010
BRAND IN BOUWGEIN
Die Meldung über die lodernden Flammen an der Hoveniersweide ging heute Morgen gegen 4:00 Uhr ein. Kurz vor 5:30 Uhr hatte die Feuerwehr das Feuer unter Kontrolle. Das Gebäude von Bouwgein mit sechs Sälen und einer Küche auf einer Gesamtfläche von 500 Quadratmetern war nicht mehr zu retten. Die Feuerwehr ließ es kontrolliert ausbrennen.
RTV Utrecht Bericht Bouwgein
Der Bauspielplatz von Bouwgein wurde im vergangenen Sommer nach einer umfassenden Renovierung wiedereröffnet. Im Oktober gewann der Spielplatz einen Preis in Höhe von 10.000 Euro in einem Wettbewerb der Rabobank für regionale Projekte. Seit drei Wochen war in dem Gebäude auch eine Kindertagesstätte untergebracht. Auch die Nachmittagsbetreuung im Zentrum muss sich nun eine neue Unterkunft suchen.
Die Stiftung Bouwgein wird nicht von der Gemeinde subventioniert und finanziert sich zum großen Teil durch Freiwillige und Sponsoren. Reporterin Ulrike Nagel sprach heute Morgen am Brandort unter anderem mit dem Vorsitzenden der Stiftung, Martin Koot, der zusammen mit anderen herbeigeeilten Freiwilligen hilflos zusehen musste, wie die Arbeit von fünf Jahren in Flammen aufging.
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