Zurück nach Berlin (wirklich!)

Vor vierzehn Jahren wollte ich weg.

Weg aus der Großstadt. Weg von meinen Eltern. Zu meinem Freund in die Niederlande.

Auf in eine neue Welt, ganz auf mich allein gestellt. Studieren in einer mir vertrauten, aber dennoch fremden Sprache. In Groningen, das mir damals noch völlig unbekannt war.

Es hat eine Weile gedauert, aber dieses brandneue, noch ungewohnte Land wurde zu meinem neuen Zuhause. Und das ist es – so lange danach und trotz aller politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen – immer noch.

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Heiligabend ganz unter uns

Letztes Jahr standen wir zu dritt auf einem zugigen und kalten Bahnsteig in Hengelo. Am Morgen des 24. warteten wir auf unseren Zug nach Berlin.
Der kam nicht. Aus winterlichen Gründen: Die Oberleitung bei Hannover war zugefroren. An diesem Tag fuhr kein einziger Zug in Richtung Osten. Und alle Quadratmeter zwischen Zeeland und der Ostsee waren mit dicken Metern Schnee bedeckt. Es gab kein Entkommen.

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RTV Utrecht gewinnt zwei NL-Awards

UTRECHT – RTV Utrecht hat zwei NL-Awards gewonnen. Dabei handelt es sich um die jährlichen Auszeichnungen für die besten regionalen Radio- und Fernsehproduktionen.

RTV Utrecht erhielt in der Kategorie „Dokumentation“ einen Award für „De Koersk“. Diese Produktion von Erwin Raasveld erzählt die spannende Geschichte der Brüder Van Seumeren aus De Meern, denen es gelang, das gesunkene Atom-U-Boot „De Koersk“ in der Barentssee zu bergen.

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Obdachlos in Berlin

Es sind fünfzehn Grad unter Null, und ich stehe mit meiner Kamera bei der
Bahnhofsmission am Zoo. Eine kleine Luke öffnet sich, und die Obdachlosen holen sich ein Päckchen Butterbrote, eine Banane und heißen Tee oder Kaffee ab.

Viel mehr Hilfe bekommen sie hier nicht, also müssen sie weiter durch die Stadt ziehen, um einen Schlafplatz zu finden. Drinnen spreche ich mit den Freiwilligen und frage, ob es jemanden gibt, den ich auf dem Weg zu einer Notunterkunft begleiten kann. Und filmen.

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Aufholen

Es war eiskalt dort. Wenn man ins Schlafzimmer ging, musste man fast rennen, sonst wäre man erfroren. Denn das große, dunkle Haus hatte nur einen einzigen großen Kachelofen im Wohnzimmer, an den man beim Betreten des Raumes die Füße halten konnte. Wir saßen dort mit gut sechs erwachsenen Paaren und den dazugehörigen Kindern, von denen ich eines war.

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