Ich habe mir Zeit gelassen, das sacken zu lassen. Habe mich an den Gedanken gewöhnt. Gewöhne mich langsam daran.
Ab dem 1. Januar bin ich Chefredakteur.
Das bedeutet eine ganze Menge:

Ich habe vorläufig meine letzten zwei Wochen als Reporter begonnen. (Vorerst dauert mein neuer Job von Januar bis September, also werde ich die Kamera noch nicht auf dem Dachboden verstauen.)
Ich werde wieder Vollzeit arbeiten. (Zwei Jahre lang habe ich „24 Stunden Utrecht“ genossen; nun ist der Freitag kein freier Tag mehr.)
Ich darf meine Meinung (bislang gleichberechtigten) Kollegen aufzwingen. (Zum Glück wissen diese bereits, dass ich eine eigene Meinung habe. Aber jetzt bekommen sie diese auch noch jeden Tag zu hören.)
Ich darf die andere Seite der Medaille kennenlernen. (Entscheidungen treffen, Reportagen bewerten, mit Moderatoren und dem Rest der Chefredaktion zusammenarbeiten.)
Ich weiß nicht, ob ich das kann. Schließlich habe ich so etwas noch nie zuvor gemacht.
Aber ich werde versuchen, ein guter Chef zu sein.
Und trotzdem dieselbe Ulli zu bleiben.


Je kan het vast! Veel plezier.
Van harte, super leuk voor je en ik weet zeker dat je het kan!
Wat goed zeg! Topper, ben je!
@allemaal: Dank voor de steunbetuigingen :-)