Deutschland oder die Niederlande: Wo gefällt eine Geburt besser?

In Zusammenarbeit mit Duitslandnieuws.nl

Original (in NL): https://ulrikenagel.nl/blog/2016/07/duitsland-of-nederland-waar-bevalt-het.html

Kürzlich ist in den Niederlanden die Diskussion über Schwangerschaft und Geburt wieder in vollem Gange. Sind wir in den Niederlanden ein Vorbild für andere Länder, oder läuft es beispielsweise in Deutschland besser? Die Journalistin Ulrike Nagel hat inzwischen Erfahrungen mit Schwangerschaften in beiden Ländern gesammelt. Ihrer Meinung nach können wir voneinander lernen. Sie ist deutscher Herkunft, hat aber viele Jahre in den Niederlanden gelebt und gearbeitet. Dort bekam sie zwei Kinder. Seit vier Jahren lebt sie nun wieder in Berlin und ist inzwischen Mutter eines dritten Kindes geworden. Sie kann die Gesundheitsversorgung und die Kultur rund um die Schwangerschaft in beiden Ländern gut vergleichen. Was gefällt ihr besser?

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Drehen, montieren, drehen, montieren, drehen … usw.

Ich habe vollgepackte Tage. Für die neue Sendung „Rbbum4“ bin ich einmal im Monat eine ganze Woche lang unterwegs. Jeden Tag an einem anderen Ort, jeden Tag mit anderen Menschen, jeden Tag lerne ich neue Dinge und stelle dumme Fragen. Im Ernst, ich sage es immer wieder: Es ist einfach ein supertoller Job. Meine einzige Einschränkung: Drehen zwischen 9 und 12 Uhr (und wirklich nicht länger), dann einen Ort suchen (am liebsten mit einem leckeren Mittagessen, einer Steckdose und natürlich einem Tisch und einem Stuhl). Und dann bis drei Uhr nachmittags schneiden, denn das ist meine Deadline.

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Dunkel

Die Blätter liegen in großen Haufen in der Stadt und sind vom Regenwasser durchnässt. Nach wochenlangem Sonnenschein, blauem Himmel und der purpurrot-orangefarbenen Pracht der Bäume wird es nun dunkel.

Die Äste sind schon fast kahl, nach der Trockenheit regnet es nun jeden Tag in Strömen, und für heute Nacht ist der erste richtige Herbststurm vorhergesagt. Die dunklen Tage vor Weihnachten beginnen hier besonders früh, um fünf Uhr nachmittags ist es bereits stockdunkel.

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Bulettenkultur mit Franz (und Antoine und Dirk)

Es ist immer dasselbe. Man wohnt in einer Stadt, in der unglaublich viel los ist, und die Liste der Dinge, die man in den nächsten Jahren sehen möchte, wird eigentlich jeden Tag länger. Aber am vergangenen Wochenende haben wir es wieder einmal geschafft, das schmutzige Geschirr stehen zu lassen, die Kinder kurz bei der Babysitterin abzugeben und uns aufs Fahrrad zu schwingen. Denn wir wollten etwas mehr über Franz Biberkopf erfahren. Wer das ist? Die Hauptfigur des Buches, das der Journalist Antoine Verbij hier hochhält: „Berlin Alexanderplatz“. (Und da es dazu noch Buletten geben sollte, ja, da macht man sich schon gerne auf den Weg.)

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Drehen im Berliner Spätsommer

Es ist eine tolle Woche mit neuen technischen Spielereien. Das Filmen mit dem iPhone ist für mich noch „Neuland“, aber Sabine Streich ist eine Art Mentorin, die einem alles rund um die Technik beibringen kann. Als ausgebildete Fotografin stand sie an den Anfängen des Videojournalismus und bringt den Journalisten bei der Deutschen Welle nun bei, wie man Beiträge mit Spiegelreflex-/DSLR-Kameras dreht – heute allerdings nicht mehr nur als VJ (das deutsche „Camjo“, Videojournalist), sondern auch als MoJo (Mobile Journalism). Und das macht sie sogar in Namibia, wo die jungen Journalisten überhaupt keine Computer haben und deshalb direkt auf ihren Handys schneiden.

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Meine Story über die Mauer auf Berlijnblog.nl

Ich war 10, als die Mauer fiel. 1984, als ich 5 war, kam ich nach Berlin. Ich bin an der Ostsee geboren, in Greifswald, wo meine Eltern studiert haben. Damals zogen viele Ostdeutsche aus allen Regionen in die Hauptstadt der DDR; meine Mutter kam aus dem Norden, mein Vater aus dem Süden. Berlin war damals schon der Ort, an dem man sein musste, um einen guten Arbeitsplatz zu finden, und so zogen wir in eine 2-Zimmer-Wohnung mit Kohleofen.

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Ein Kartoffelbauer in Berlin

Das ist ein Klischee. Bauern bleiben vor allem auf ihrem Land, und kein Pferd der Welt könnte sie in die Großstadt locken.

Das stimmt nicht unbedingt, wie ich inzwischen weiß.

Seit gestern kenne ich einen Kartoffelbauern, der die weite Reise von Nordost-Groningen nach Berlin gewagt hat. Sein Hof liegt in Roodeschool, das ist also nicht nur der Nordosten der Niederlande, sondern auch noch der Nordosten der nördlichsten Provinz. Und am letzten Bahnhof der Niederlande. Hier hört alles auf. (Okay, da ist noch Eemshaven, aber der Einfachheit halber lasse ich das für diesen Artikel mal außer Acht).

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