Wie viele sind wir hier eigentlich?

„Wie viele von euch verstehen kein Wort Deutsch?“, rief eine gewisse Judith Holofernes in die Menge.
Etwa sieben Hände gingen hoch.
Nicht genug, um wirklich einen Dolmetscher hinzuziehen zu mĂĽssen.
„Wie viele von euch kommen wirklich aus Amsterdam?“ Drei Viertel derjenigen, die die Hand gehoben hatten.

Denn die Texte von „Wir sind Helden“ gehören nicht gerade zu den einfachsten. Zumindest stehen sie selten bis gar nicht in Büchern wie „Der Übungsmeister“ (ich habe mit eigenen Augen gesehen, dass das Schulbuch meines Freundes J. genau so hieß).

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90’s now oder Proleten aus den Neunzigern

„Die Neunziger“. Das fand ich schon immer schöner klingen als „de 90’s“. Das niederländische Ă„quivalent hat etwas Altmodisches an sich. Und das passt nicht, denn ich gehe immer noch davon aus, dass „die Neunziger“ total angesagt sind.

Vielleicht ein Irrglaube meiner eigenen Generation, denn gib zu: Die Musik aus diesem Jahrzehnt ist schlichtweg schlecht. Ein Titel nach dem anderen wird in „schrägen Sendungen“ gespielt. Und man darf kaum zugeben, dass man eigentlich ein „Happy-Hardcore-Typ“ ist. Denn das wirkt so blöd.

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Deutschland, deine Helme

Deutsche und Risiko – das passt nicht gut zusammen. Ich bin nämlich noch nicht ganz fertig mit dem Thema Fahrräder, das verrate ich jetzt schon mal. Denn in meinem Heimatland gehen die Sicherheitsmaßnahmen mittlerweile völlig über die Stränge.

Während ich durch meine Lieblingsbuchhandlung schlendere (genauer gesagt: vor allem durch die Kinderbuchabteilung), überlege ich kurz, ein Bilderbuch über kindgerechte Fortbewegungsmittel zu kaufen. Dreirad, Traktor, Roller und Co. Auf Seite 1 ein Bild von einem Laufrad (Sohn Max besitzt dieses Zweirad bereits) und der Satz: „Auf dem Laufrad müssen Kinder immer einen Helm aufsetzen“.

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Urlaub in Etappen

„Der Berliner fährt kein Fahrrad.“ So oder so ähnlich könnte man es sagen. Zumindest war das früher so. Als ich klein war, lief ich zehn Minuten zum S-Bahn-Bahnhof. Ich fuhr zwei Stationen mit, stieg brav aus und lief dann wieder zehn Minuten zu meiner Schulfreundin J.

Mit dem Fahrrad hätte ich diese Strecke locker um ein Vielfaches schneller zurücklegen können. Aber das fällt mir erst jetzt ein, mit dem niederländischen Schleier vor den Augen. Denn in Berlin sind wir nämlich nie Fahrrad gefahren.

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Brigitte.de Blog: Keine Angst vor Zeitarbeit

Oorspronkelijk gepubliceerd op Brigitte.de — https://web.archive.org/web/20051122190634/http://blog.brigitte.de/holland/

Bekanntlich stehen die Niederländer mit dem Gesicht in Richtung GroĂźbritannien und haben den RĂĽcken Deutschland zugekehrt. So ab und an ändert sich das dann plötzlich, die Korrespondenten der Nachrichtensender stehen auf einmal wieder vor dem Reichstag und die Radioreportagen erzählen von den Nöten der Deutschen. Es ist Wahlkampf, nur noch eine Woche Zeit und das hat man hier inzwischen auch mitbekommen.

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Brigitte.de Blog: Alle sind gleich?

Oorspronkelijk gepubliceerd op Brigitte.de weblog “In the dutch mountains” — https://web.archive.org/web/20051122190634/http://blog.brigitte.de/holland/

Heute Morgen beim FrĂĽhstĂĽck mit Hagelslag lese ich in der Zeitung: Eine neue Untersuchung des holländischen Sozialkulturellen PlanbĂĽros hat ergeben, dass die Holländer ihrer derzeitigen Regierung nicht vertrauen. Weniger als 40% der Bevölkerung sind mit dem Kabinett aus CDA (CDU), VVD (FDP) und D66 (Demokraten) zufrieden. Warum? …

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Brigitte.de Blog: Leben im Froschland

Oorspronkelijk gepubliceerd op Brigitte.de — https://web.archive.org/web/20051122190634/http://blog.brigitte.de/holland/

Ich lebe in einem Land, dessen Bewohner ihr Zuhause auch als ‘kleines Froschland’ bezeichnen. Ich habe noch keinen Aufschluss darĂĽber erhalten, wo die Holländer diesen Namen her haben, aber bei den Eigenschaften ‘klein, grĂĽn und eine groĂźe Klappe’ fallen mir schon einige Parallelen auf.

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Dokumentarfilm „Ein deutsches Geheimnis. Das WM-Finale von 1974“

Deutschland gewann 1974 das WM-Finale gegen die als unschlagbar geltenden Niederlande. Als vierzehnjähriger Junge wurde Bart Nijpels in jenem Sommer in einem Café in den Dünen von Zeeland, umgeben von jubelnden deutschen Fans, Zeuge dieser Niederlage. Der Junge war verzweifelt und untröstlich. Dreißig Jahre später, am Vorabend der EM in Portugal und einer möglichen erneuten Begegnung mit den östlichen Nachbarn, begeben wir uns auf die Suche nach dem Geheimnis von 1974. Wir sprechen mit den deutschen Spielern von „damals“ wie Gerd Müller, Berti Vogts und Günther Netzer. In der Umkleidekabine des Olympiastadions in München verrät Paul Breitner, was an jenem Nachmittag im Juli 1974 den Ausschlag gab.

Ulrike Nagel war fĂĽr die Recherche und Redaktion dieser Dokumentation verantwortlich und begleitete die Dreharbeiten. Sehen Sie sich die Dokumentation hier an.

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