So war es also nicht ganz geplant.
Autoreisen im Winter sind nichts für Zweijährige, und deshalb hatten wir beschlossen, den Zug zu nehmen.
„Ich darf noch einmal!“ weiterlesen
Journalistin | Redakteurin | Moderatorin | Niederlande-Expertin / Korrespondent | in Hilversum & Berlin
Verschiedene neue und vor allem ältere Beiträge aus meinem Blog. Diese lasse ich als „Archiv” stehen.
So war es also nicht ganz geplant.
Autoreisen im Winter sind nichts für Zweijährige, und deshalb hatten wir beschlossen, den Zug zu nehmen.
„Ich darf noch einmal!“ weiterlesenEs war eiskalt dort. Wenn man ins Schlafzimmer ging, musste man fast rennen, sonst wäre man erfroren. Denn das große, dunkle Haus hatte nur einen einzigen großen Kachelofen im Wohnzimmer, an den man beim Betreten des Raumes die Füße halten konnte. Wir saßen dort mit gut sechs erwachsenen Paaren und den dazugehörigen Kindern, von denen ich eines war.
„Aufholen“ weiterlesenIch habe mir Zeit gelassen, das sacken zu lassen. Habe mich an den Gedanken gewöhnt. Gewöhne mich langsam daran.
Ab dem 1. Januar bin ich Chefredakteur.
Das bedeutet eine ganze Menge:
„Ich werde Chef“ weiterlesen„Wie viele von euch verstehen kein Wort Deutsch?“, rief eine gewisse Judith Holofernes in die Menge.
Etwa sieben Hände gingen hoch.
Nicht genug, um wirklich einen Dolmetscher hinzuziehen zu müssen.
„Wie viele von euch kommen wirklich aus Amsterdam?“ Drei Viertel derjenigen, die die Hand gehoben hatten.
Denn die Texte von „Wir sind Helden“ gehören nicht gerade zu den einfachsten. Zumindest stehen sie selten bis gar nicht in Büchern wie „Der Übungsmeister“ (ich habe mit eigenen Augen gesehen, dass das Schulbuch meines Freundes J. genau so hieß).
„Wie viele sind wir hier eigentlich?“ weiterlesen„Die Neunziger“. Das fand ich schon immer schöner klingen als „de 90’s“. Das niederländische Äquivalent hat etwas Altmodisches an sich. Und das passt nicht, denn ich gehe immer noch davon aus, dass „die Neunziger“ total angesagt sind.
Vielleicht ein Irrglaube meiner eigenen Generation, denn gib zu: Die Musik aus diesem Jahrzehnt ist schlichtweg schlecht. Ein Titel nach dem anderen wird in „schrägen Sendungen“ gespielt. Und man darf kaum zugeben, dass man eigentlich ein „Happy-Hardcore-Typ“ ist. Denn das wirkt so blöd.
„90’s now oder Proleten aus den Neunzigern“ weiterlesenDeutsche und Risiko – das passt nicht gut zusammen. Ich bin nämlich noch nicht ganz fertig mit dem Thema Fahrräder, das verrate ich jetzt schon mal. Denn in meinem Heimatland gehen die Sicherheitsmaßnahmen mittlerweile völlig über die Stränge.
Während ich durch meine Lieblingsbuchhandlung schlendere (genauer gesagt: vor allem durch die Kinderbuchabteilung), überlege ich kurz, ein Bilderbuch über kindgerechte Fortbewegungsmittel zu kaufen. Dreirad, Traktor, Roller und Co. Auf Seite 1 ein Bild von einem Laufrad (Sohn Max besitzt dieses Zweirad bereits) und der Satz: „Auf dem Laufrad müssen Kinder immer einen Helm aufsetzen“.
„Deutschland, deine Helme“ weiterlesen„Der Berliner fährt kein Fahrrad.“ So oder so ähnlich könnte man es sagen. Zumindest war das früher so. Als ich klein war, lief ich zehn Minuten zum S-Bahn-Bahnhof. Ich fuhr zwei Stationen mit, stieg brav aus und lief dann wieder zehn Minuten zu meiner Schulfreundin J.
Mit dem Fahrrad hätte ich diese Strecke locker um ein Vielfaches schneller zurücklegen können. Aber das fällt mir erst jetzt ein, mit dem niederländischen Schleier vor den Augen. Denn in Berlin sind wir nämlich nie Fahrrad gefahren.
„Urlaub in Etappen“ weiterlesenEs ist möglich! Ich fühle mich wie ein Weltbürger! Ein Reisender! Ein Weltenbummler! Ich spüre die Freiheit!
Ich war nämlich mit meinem eigenen Kind draußen. In der rauen und bösen großen Welt… Mehr noch: Ich habe es geschafft, zum Bahnhof zu laufen und ins Nachbardorf zu fahren. Mit dem Zug. Mit einem Kinderwagen. Und meinem Kind darin. Ohne Probleme.
Oorspronkelijk gepubliceerd op Brigitte.de — https://web.archive.org/web/20051122190634/http://blog.brigitte.de/holland/
Bekanntlich stehen die Niederländer mit dem Gesicht in Richtung Großbritannien und haben den Rücken Deutschland zugekehrt. So ab und an ändert sich das dann plötzlich, die Korrespondenten der Nachrichtensender stehen auf einmal wieder vor dem Reichstag und die Radioreportagen erzählen von den Nöten der Deutschen. Es ist Wahlkampf, nur noch eine Woche Zeit und das hat man hier inzwischen auch mitbekommen.
„Brigitte.de Blog: Keine Angst vor Zeitarbeit“ weiterlesen