Ich war 10, als die Mauer fiel. 1984, als ich 5 war, kam ich nach Berlin. Ich bin an der Ostsee geboren, in Greifswald, wo meine Eltern studiert haben. Damals zogen viele Ostdeutsche aus allen Regionen in die Hauptstadt der DDR; meine Mutter kam aus dem Norden, mein Vater aus dem Süden. Berlin war damals schon der Ort, an dem man sein musste, um einen guten Arbeitsplatz zu finden, und so zogen wir in eine 2-Zimmer-Wohnung mit Kohleofen.
„Meine Story über die Mauer auf Berlijnblog.nl“ weiterlesenEin Kartoffelbauer in Berlin
Das ist ein Klischee. Bauern bleiben vor allem auf ihrem Land, und kein Pferd der Welt könnte sie in die Großstadt locken.
Das stimmt nicht unbedingt, wie ich inzwischen weiß.
Seit gestern kenne ich einen Kartoffelbauern, der die weite Reise von Nordost-Groningen nach Berlin gewagt hat. Sein Hof liegt in Roodeschool, das ist also nicht nur der Nordosten der Niederlande, sondern auch noch der Nordosten der nördlichsten Provinz. Und am letzten Bahnhof der Niederlande. Hier hört alles auf. (Okay, da ist noch Eemshaven, aber der Einfachheit halber lasse ich das für diesen Artikel mal außer Acht).
„Ein Kartoffelbauer in Berlin“ weiterlesenBerlin friert ein
Heute Morgen waren es -12. Und strahlend blauer Himmel.
Also wunderschönes Licht und ein Grund, nach draußen zu gehen.
Für die Kinder, um auf einer dünnen Schneeschicht Schlitten zu fahren.
Für mich, um Fotos zu machen.
Van der Laan: „Amsterdam-Nord lässt sich durchaus mit Berlin vergleichen“
Am vergangenen Mittwoch war Herr Van der Laan in Berlin. Ich durfte meine Kamera mitnehmen und darüber einen Bericht für „Deutschland-Nachrichten“ erstellen. Zumindest, wenn er gut gelaunt und nicht zu müde sein würde.
„Van der Laan: „Amsterdam-Nord lässt sich durchaus mit Berlin vergleichen““ weiterlesenEine Videokolumne von Deborah Herwald, Ulrike Nagel und Jacques Schmitz. 9. November 2013, Berlin
Deborah Herwald, Ulrike Nagel, Jacques Schmitz, im Namen des Kreises „Freunde der deutschen Sprache und Kultur“.
„Eine Videokolumne von Deborah Herwald, Ulrike Nagel und Jacques Schmitz. 9. November 2013, Berlin“ weiterlesenBerliner Schule
Wir sind schon wieder ein gutes Stück weitergekommen.
Die Zeit rast dahin, wir versuchen, Schritt zu halten, und legen einen kleinen Sprint ein.
Meine Güte, wo bleiben nur die Tage, Wochen, Monate? Ich habe wirklich keine Ahnung.
Gerade noch war Sommer, dann waren die Blätter plötzlich orange, und inzwischen liegen die Straßen und Parks voller Laub, das gerade noch an den Bäumen hing.
Und wir beschäftigen uns mit Schulen.
„Berliner Schule“ weiterlesenAntonov
Im Oktober letzten Jahres habe ich dieses Foto genommen. Auf dem Flugplatz Bienenfarm in Brandenburg, westlich von Berlin, als wir selbst einen Rundflug mit einer Cessna machen wollten. Im Hintergrund eine alte Antonov, die wunderschön rot in der Sonne schimmerte. Und sie passte so gut zur Mütze meines Sohnes.
„Antonov“ weiterlesenEs gibt doch nette Deutsche: Mein Apotheker!
Berlin ist doch nur ein Dorf.
Das ist nichts Neues, eigentlich ist es eine Ansammlung vieler kleiner Dörfer. So ist die Stadt gewachsen, so hat alles im Nikolaiviertel angefangen. Das Dorf Cölln und das Dorf Berlin bekamen eine Brücke, und schon gab es eine Stadt. Zu der immer mehr Dörfer (Stadtteile) hinzukamen. Die alle miteinander wuchsen. Wer sein eigenes Viertel nicht verlässt, nennt es „Kiez“ und verhält sich ziemlich genauso wie jemand aus einem niederländischen, englischen oder französischen Dorf. Dorf. Village.
„Es gibt doch nette Deutsche: Mein Apotheker!“ weiterlesen1 Jahr
Kürzlich habe ich das Foto wieder gesehen. Ich selbst, wie ich hinter dem vertrauten Schreibtisch in Utrecht sitze. „Quotenknaller“ – so hieß meine Sendung an meinem letzten Tag. Den Nachrichten dicht auf den Fersen: Sobald eine Meldung eintrifft, anrufen, anrufen, anrufen und um eine Stellungnahme bitten. Texte tippen und alles kurz darauf im Nachrichtenbulletin wiederhören. Kein entspannter letzter Tag, aber dennoch eine ganz klare Aufgabe, bei der ich mich wie ein Fisch im Wasser fühlte, am Ruder, alles unter Kontrolle – wie auch immer man es nennen mag. Professionelle Gelassenheit. So fühlte es sich oft an. Und auch an jenem Tag.
„1 Jahr“ weiterlesenLeidenschaftliches Radfahren
Ich bin kein besonders fanatischer Mensch. Zumindest am Anfang für einen kurzen Moment schon. Dann möchte ich plötzlich Klavier spielen lernen oder Medizin studieren. Es schwirrt mir dann ganz fanatisch im Kopf herum. Aber nach fünf Minuten stirbt die Idee schon wieder einen stillen Tod. Dabei hat es sich doch für einen kurzen Moment ganz ernst angefühlt.
„Leidenschaftliches Radfahren“ weiterlesen