Drehen im Berliner Spätsommer

Es ist eine tolle Woche mit neuen technischen Spielereien. Das Filmen mit dem iPhone ist für mich noch „Neuland“, aber Sabine Streich ist eine Art Mentorin, die einem alles rund um die Technik beibringen kann. Als ausgebildete Fotografin stand sie an den Anfängen des Videojournalismus und bringt den Journalisten bei der Deutschen Welle nun bei, wie man Beiträge mit Spiegelreflex-/DSLR-Kameras dreht – heute allerdings nicht mehr nur als VJ (das deutsche „Camjo“, Videojournalist), sondern auch als MoJo (Mobile Journalism). Und das macht sie sogar in Namibia, wo die jungen Journalisten überhaupt keine Computer haben und deshalb direkt auf ihren Handys schneiden.

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Meine Story ĂĽber die Mauer auf Berlijnblog.nl

Ich war 10, als die Mauer fiel. 1984, als ich 5 war, kam ich nach Berlin. Ich bin an der Ostsee geboren, in Greifswald, wo meine Eltern studiert haben. Damals zogen viele Ostdeutsche aus allen Regionen in die Hauptstadt der DDR; meine Mutter kam aus dem Norden, mein Vater aus dem SĂĽden. Berlin war damals schon der Ort, an dem man sein musste, um einen guten Arbeitsplatz zu finden, und so zogen wir in eine 2-Zimmer-Wohnung mit Kohleofen.

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Ein Kartoffelbauer in Berlin

Das ist ein Klischee. Bauern bleiben vor allem auf ihrem Land, und kein Pferd der Welt könnte sie in die Großstadt locken.

Das stimmt nicht unbedingt, wie ich inzwischen weiĂź.

Seit gestern kenne ich einen Kartoffelbauern, der die weite Reise von Nordost-Groningen nach Berlin gewagt hat. Sein Hof liegt in Roodeschool, das ist also nicht nur der Nordosten der Niederlande, sondern auch noch der Nordosten der nördlichsten Provinz. Und am letzten Bahnhof der Niederlande. Hier hört alles auf. (Okay, da ist noch Eemshaven, aber der Einfachheit halber lasse ich das für diesen Artikel mal außer Acht).

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Berliner Schule

Wir sind schon wieder ein gutes StĂĽck weitergekommen.

Die Zeit rast dahin, wir versuchen, Schritt zu halten, und legen einen kleinen Sprint ein.

Meine GĂĽte, wo bleiben nur die Tage, Wochen, Monate? Ich habe wirklich keine Ahnung.

Gerade noch war Sommer, dann waren die Blätter plötzlich orange, und inzwischen liegen die Straßen und Parks voller Laub, das gerade noch an den Bäumen hing.

Und wir beschäftigen uns mit Schulen.

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Es gibt doch nette Deutsche: Mein Apotheker!

Berlin ist doch nur ein Dorf.

Das ist nichts Neues, eigentlich ist es eine Ansammlung vieler kleiner Dörfer. So ist die Stadt gewachsen, so hat alles im Nikolaiviertel angefangen. Das Dorf Cölln und das Dorf Berlin bekamen eine Brücke, und schon gab es eine Stadt. Zu der immer mehr Dörfer (Stadtteile) hinzukamen. Die alle miteinander wuchsen. Wer sein eigenes Viertel nicht verlässt, nennt es „Kiez“ und verhält sich ziemlich genauso wie jemand aus einem niederländischen, englischen oder französischen Dorf. Dorf. Village.

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1 Jahr

Kürzlich habe ich das Foto wieder gesehen. Ich selbst, wie ich hinter dem vertrauten Schreibtisch in Utrecht sitze. „Quotenknaller“ – so hieß meine Sendung an meinem letzten Tag. Den Nachrichten dicht auf den Fersen: Sobald eine Meldung eintrifft, anrufen, anrufen, anrufen und um eine Stellungnahme bitten. Texte tippen und alles kurz darauf im Nachrichtenbulletin wiederhören. Kein entspannter letzter Tag, aber dennoch eine ganz klare Aufgabe, bei der ich mich wie ein Fisch im Wasser fühlte, am Ruder, alles unter Kontrolle – wie auch immer man es nennen mag. Professionelle Gelassenheit. So fühlte es sich oft an. Und auch an jenem Tag.

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